Archiv für Juli 2009
Stefan, unser Webdesigner, hat das Unmögliche geschafft. Er hat dieses gesamte Webdesign in nur 2 Tagen erstellt. Hierfür ein besonders großes Lob und Dankeschön.
Ich hoffe auch Euch gefällt dieses neue Layout, welches SevenSnap noch weiterhin begleiten wird – sowohl im Web als auch in der iPhone App.
verfassst am 17. Juli 2009
Gerade eben hatte ich einen Skype Call mit meinem iPhone Dev. Wir haben uns nun dafür entschieden, dass wir SevenSnap gleich in der Version 1.0 mit Push-Notification Unterstützung veröffentlichen werden. Der Grund: Für unser Vorhaben gibt es tatsächlich wirklich praktische Szenarien, in welchen es Sinn macht, Informationen an den Nutzer zu pushen bzw. dem Nutzer die Option hierfür zu geben.
Apropos Push-Notification: Nimbuzz, der Multi-Messenger, welcher auch StudiVZ, MeinVZ und Co unterstützt, gibt es seit wenigen Minuten auch mit Push-Notification Support. Einziger Nachteil: Die Push-Verbindung wird nach 30 Minuten geschlossen. Schade…
verfassst am 15. Juli 2009
Wie ich Euch bereits mitgeteilt habe, besitzt SevenSnap ein Geschäftsmodell. Dieses Geschäftsmodell erfordert eine Payment-Schnittstelle. Wir haben uns hierbei für PayPal entschieden und möchten im Rahmen dieser Umfrage in Erfahrung bringen, ob ihr PayPal-Accounts besitzt.
Eventuell werdet ihr Euch fragen, warum wir nicht die von Apple bereitgestellte “In App Purchase” Funktion nutzen. Die Antwort hierauf ist relativ simpel: Eine Abgabe von 30% an Apple würde unser Businessmodell killen.
Besitzt Du einen PayPal Account?
- Ja (78%, 71 Votes)
- Nein (22%, 20 Votes)
Total Voters: 91

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Danke für Eure Teilnahme!
verfassst am 15. Juli 2009
Unser “Startup” sitzt leider nicht komplett in einem Büro. Wir arbeiten auf Net-Working Ebene. In unserem Fall ist das Ganze auch noch vertretbar, da wir derzeit (nur) aus drei Parteien bestehen. Zum einen ist das Stefan (Webdesigner), die Softwareentwicklung und ich als Projektleiter.
Damit wir alle gut miteinander kommunizieren können, habe ich mich für die Broadchoice Collaboration Software entschieden. Collaboration Software ist vielleicht für die Broadchoice App, welche auf Adobe AIR Basis läuft, etwas übertrieben. Aber mit Broadchoice kann man zentralisiert kommunizieren (Twitter-artig), Dateien hochladen, Notizen erstellen und Aufgaben verteilen. Funktionen wie Kalender und Time-Tracking bietet Broadchoice nicht – wird aber von uns auch nicht benötigt.
Wer also mal einen Blick auf Broadchoice werfen möchte, der wird hier fündig.

verfassst am 14. Juli 2009
Aktuell arbeitet unser Webdesigner Stefan fleißig an dem nächsten Milestone: Dem Layout der SevenSnap.com Website & Blog. Also freut Euch bereits auf ein neues Blog-Theme, welches hoffentlich in der nächsten Woche gelaunched wird.
Meine iPhone Developer und ich nutzen diese Woche um die Struktur der iPhone App noch weiter zu optimieren. Hierbei konzentrieren wir uns primär auf die Usability. Das bedeutet, dass wir uns bei jedem einzelnen Screen die Frage stellen: “Was möchte der User an dieser Stelle wirklich sehen?”. Immer wieder lustig: Stellt man sich diese Frage, so bemerkt man oft, dass man sich in vielen Details verliert und gerne die Kernfunktion aus den Augen verliert. Daher sind solche “Back-To-The-Root Sessions” immer enorm wichtig.
Der aktuelle Zeitplan sagt voraus, dass wir gegen Ende dieser Woche einen Prototypen der iPhone App fertig haben möchte. Dieser Prototyp soll Stefan dann helfen, sehr zielgerichtet das Screendesign der iPhone App zu schaffen.
verfassst am 14. Juli 2009
Nachfolgend könnt ihr das Ergebnis sehen, welches unser Designer Stefan soeben abgeliefert hat. Meiner Meinung nach wirkt das Icon frisch, lebendig und spiegelt auch thematisch den Inhalt rund um SevenSnap wieder.

Wie gefällt es Euch?
Update:
Hier noch eine Ansicht auf dem iPhone Screen.

verfassst am 13. Juli 2009
Der Betrieb von SevenSnap erfordert eine gewisse Infrastruktur – sowohl personell als auch technisch. Aus diesem Grund kann SevenSnap keinen zeitgleichen weltweiten “Roll-Out” realisieren. Wir werden also etappenweise vorgehen. Zum Start der SevenSnap Application werden wir versuchen neben Deutschland, Österreich und der Schweiz auch die großen Märkte der USA und Kanada zu bedienen.
Ob wir die USA und Canada bereits direkt zum Start der Application “aktivieren” können, steht allerdings noch nicht zu 100% fest. Die SevenSnap Application erfordert eine bestehende Internetverbindung via EDGE, 3G oder W-LAN. Die SevenSnap App kommuniziert hierbei stetig mit den SevenSnap Servern. Gerade hinsichtlich des US-Markt entstehen hier enorme Anforderungen an das Serversystem. Aus diesem Grund überlegen wir aktuell, wie wir unsere Serversysteme aufbauen werden. Ein Thema hierbei ist u.A. eine Cloud-Computing Lösung, welche nach oben hin automatisch skaliert. So wäre es denkbar, dass wir SevenSnap Nutzer aus den USA oder Canada auf ein US Rechenzentrum verweisen und europäische SevenSnap Nutzer auf ein in Deutschland ansässiges Rechenzentrum leiten werden. Der Vorteil: Die Ping-Zeiten, welche für SevenSnap sehr wichtig sind, können um den Faktor 10 optimiert werden.
Welchen konkreten Weg wir nun gehen werden, wird sich wohl erst in der Beta-Phase herauskristalisieren. In jedem Fall muss sichergestellt werden, dass das Serversysten den Ansturm der ersten Tage nach Veröffentlichung der Application standhalten wird.
verfassst am 13. Juli 2009
Sicherlich kennt ihr den Microblogging-Dienst “Twitter“. Auch der App Store beinhaltet mittlerweile dutzende Apps, welche auf der Twitter API aufbauen. So z.B. die iPhone App “Audioboo“. Mit dieser App ist es möglich, via iPhone Audioaufnahmen durchzuführen und diese direkt über die App zu twittern.
In der Praxis sieht das folgendermaßen aus:
- Der Nutzer startet die Audioboo App auf dem iPhone
- Der Nutzer startet eine Audioaufnahme
- Der Nutzer wählt einen Titel und Beschreibung für seinen Audioboo
- Der Audioboo wird veröffentlicht und getwittert
Der Tweet beinhaltet in diesem Fall einen Link zu Audioboo.fm, worüber dann die Audioaufnahme abrufbar gemacht wird. Somit kann man anhand des Audioboo Beispiels ziemlich gut erkennen, wieviel Traffic eine “iPhone Only App” für eine Web-Plattform generieren kann. Allerdings muss hierbei berücksichtigt werden, dass Audioboo nur Twitter-Nutzer anspricht. Diese Tatsache schmälert die potentielle Traffic-Performance natürlich enorm. Andererseits ist Twitter natürlich ein Multiplikator für den Audioboo.fm Traffic. Somit sollte sich der Wert wieder relativieren.
Doch wollen wir nun mal den Audioboo Traffic analysieren.
Zunächst sehen wir uns an, wieviele Audioboos pro Tag generiert werden. Dies sind in 24 Stunden gut 600 Stück. Gehen wir also davon aus, dass täglich 500 unique Personen die Audioboo iPhone App nutzen.
Auf der anderen Seite sehen wir uns den Alexa-Chart für Audioboo.fm an. Der Traffic-Reach innerhalb der letzten 7 Tage lag bei 30.000. Anhand meiner “Alexa-Erfahrungen” gehe ich davon aus, dass Audioboo.fm auf gut 5.000 – 8.000 Besucher pro Tag kommen sollte. Das wiederrum bedeutet, dass ein einziger Audioboo im Schnitt 10,8 Visits über Twitter generiert.
Geht man nun davon aus, dass 7,5% der iPhone Nutzer auch aktive Twitter Nutzer sind, so würde dies bedeuten, dass eine für die Allgemeinheit interessante Application (ohne den Faktor Twitter als Multiplikator) gut und gerne 7.000 Nutzer pro Tag aufweisen kann.
Sehr interessante Zahlen…
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verfassst am 12. Juli 2009
Noch vor der Markteinführung des iPhones war mir klar, dass Apple sehr viel Wert auf mobile Applikationen legen wird und durch ein SDK eine Developer Community realisieren möchte. Daher habe ich stets sehr aufmerksam verfolgt, wie sich a) das iPhone am Markt entwickelt hat, b) welche Möglichkeiten das iPhone SDK bietet und c) wie sich das gesamte iPhone Ecosystem auf Third-Party-Developer auswirkt.
Aus den Ergebnissen dieser positiven Entwicklungen, stand für mich fest, dass der App Store eine hochattraktive Plattform für den Launch eines neuen Startups ist. Daher fiel die Wahl hinsichtlich der SevenSnap-Strategie auch darauf, dass wir zunächst mit einer iPhone App an den Markt gehen werden.
Die Vorteile des App Stores:
- 40 Millionen Geräte laufen auf Basis des iPhone OS
- Der App Store als zentraler POS ist a) sehr gut frequentiert, b) umsatzstark und c) für Developer kostenlos. Man erhält quasi ein exponiertes Schaufenster für sein Produkt kostenfrei zur Verfügung gestellt.
- Das iPhone genießt nach wie vor sehr viel Interesse seitens der Medien. So haben sich zahlreiche Blogs zum Thema iPhone gegründet.
- Der App Store hat bereits über 1 Milliarde App-Downloads bei 50.000 vorhandenen Apps aufzuweisen.
- Einige App-Store Developer setzten täglich bis zu 50.000 USD durch den Verkauf von Apps um.
Bei 50.000 vorhandenen Anwendungen im App Store und täglich 140 neuen Apps, stellt sich natürlich die Frage, wie SevenSnap sicherstellen kann, dass die eigene Application in der Flut an Apps nicht untergeht. Diese Frage ist mit Sicherheit die einzig zentrale und erfolgsabhängige Fragestellung, welche es zu lösen gilt.
Wie es SevenSnap in die Top 10 der meistgeladenen Apps schaffen möchte:
- Die App ist kostenfrei.
- Die App wird von befreundeten Apple-Blogs & Magazinen vorgestellt (national und international).
- SevenSnap ist im App Store ohne Mitbewerber – sprich SevenSnap tritt in einen neuen Bereich vor.
- Das SevenSnap Thema eignet sich hervorragend für PR, da es ein sehr innovatives Thema ist.
Ich denke, dass der App Store ein optimaler Ausgangspunkt für den Start eines Internet-Startups ist, welches ein Produkt entwickelt, dass sich auch für den mobilen Einsatz eignet. Die Affinität für innovative Internetdienste ist im App Store Publikum überdurchschnittlich und somit eignet sich die Zielgruppe optimal um a) Feedback zum Produkt einzuholen und b) generell einen Fuß in den Markt zu bekommen.
verfassst am 12. Juli 2009
Irgendwann im Jahr 2008 entstand die Idee...
Ein Jahr später ist das Konzept nun komplett, der Fahrplan des Startups zu Papier gebracht, die Finanzierung gesichert und die Entwicklungsphase eingeleitet.
Doch bevor ich Euch verrate, was mein Team und ich genau vorhaben, möchte ich mich vorstellen.
Ich bin Tobias Hieb, 25 Jahre jung und komme aus der Universitätsstadt Göttingen in Süd-Niedersachen. Bereits seit 1999 arbeite ich im Internetbereich und habe seitdem einige Internetdienste realisiert. Mein letztes Projekt Sevenmac.de, welches ein Internetmagazin für Apple Fans ist, habe ich 2008 gestartet und seitdem zu einem der meistgelesenen Internetmagazine in diesem Sektor geformt. Im Juni 2009 habe ich Sevenmac verkauft um mich nun vollendst auf SevenSnap konzentrieren zu können.
Wer mehr über mich erfahren möchte, ist gerne eingeladen meinen Blog zu lesen, den Twitter Feed zu abonnieren oder sich via Facebook oder XING mit mir zu vernetzen.
Doch was ich mit SevenSnap genau realisieren möchte, werde ich Euch in den kommenden Wochen sukzessive verraten. Aber eins sei bereits heute gesagt: Mein Team und ich bringen eine neue Anwendung in den Apple App Store.
In Form dieses Weblogs werde ich Euch an unserer Entwicklungsphase teilhaben lassen, möchte mit Euch über das Apple App Store Ecosystem diskutieren und ausgewählte Nutzer zu der Beta-Version einladen, welche voraussichtlich im August 2009 eingeleitet wird.
Ich freue mich bereits jetzt auf eine spannende und herausfordernde Entwicklungsphase und fiebere dem Launch der SevenSnap Application im App Store entgegen.
verfassst am 11. Juli 2009