Die nächste Generation des Online-Shoppings. Bald online.

Noch vor der Markteinführung des iPhones war mir klar, dass Apple sehr viel Wert auf mobile Applikationen legen wird und durch ein SDK eine Developer Community realisieren möchte. Daher habe ich stets sehr aufmerksam verfolgt, wie sich a) das iPhone am Markt entwickelt hat, b) welche Möglichkeiten das iPhone SDK bietet und c) wie sich das gesamte iPhone Ecosystem auf Third-Party-Developer auswirkt.

Aus den Ergebnissen dieser positiven Entwicklungen, stand für mich fest, dass der App Store eine hochattraktive Plattform für den Launch eines neuen Startups ist. Daher fiel die Wahl hinsichtlich der SevenSnap-Strategie auch darauf, dass wir zunächst mit einer iPhone App an den Markt gehen werden.

Die Vorteile des App Stores:

  • 40 Millionen Geräte laufen auf Basis des iPhone OS
  • Der App Store als zentraler POS ist a) sehr gut frequentiert, b) umsatzstark und c) für Developer kostenlos. Man erhält quasi ein exponiertes Schaufenster für sein Produkt kostenfrei zur Verfügung gestellt.
  • Das iPhone genießt nach wie vor sehr viel Interesse seitens der Medien. So haben sich zahlreiche Blogs zum Thema iPhone gegründet.
  • Der App Store hat bereits über 1 Milliarde App-Downloads bei 50.000 vorhandenen Apps aufzuweisen.
  • Einige App-Store Developer setzten täglich bis zu 50.000 USD durch den Verkauf von Apps um.

Bei 50.000 vorhandenen Anwendungen im App Store und täglich 140 neuen Apps, stellt sich natürlich die Frage, wie SevenSnap sicherstellen kann, dass die eigene Application in der Flut an Apps nicht untergeht. Diese Frage ist mit Sicherheit die einzig zentrale und erfolgsabhängige Fragestellung, welche es zu lösen gilt.

Wie es SevenSnap in die Top 10 der meistgeladenen Apps schaffen möchte:

  • Die App ist kostenfrei.
  • Die App wird von befreundeten Apple-Blogs & Magazinen vorgestellt (national und international).
  • SevenSnap ist im App Store ohne Mitbewerber – sprich SevenSnap tritt in einen neuen Bereich vor.
  • Das SevenSnap Thema eignet sich hervorragend für PR, da es ein sehr innovatives Thema ist.

Ich denke, dass der App Store ein optimaler Ausgangspunkt für den Start eines Internet-Startups ist, welches ein Produkt entwickelt, dass sich auch für den mobilen Einsatz eignet. Die Affinität für innovative Internetdienste ist im App Store Publikum überdurchschnittlich und somit eignet sich die Zielgruppe optimal um a) Feedback zum Produkt einzuholen und b) generell einen Fuß in den Markt zu bekommen.

4 Reaktionen auf "Unser Markt: Der App Store in Fakten"

  1. Machst du das nun Hauptberuflich? Wie willste das finanzieren? Per Werbung?

  2. Tobias Hieb sagt:
    am 12.07.2009 um 18:07 Uhr

    Ja, ich mache das hauptberuflich. Wie das Ganze finanziert wird, kann ich hier noch nicht sagen – denn das Finanzierungsmodell würde quasi schon das ganze Produkt beschreiben. Aber was SevenSnap genau sein wird, wird in den nächsten Wochen dann entlüftet.

    Grüße,
    Tobias

  3. Ich bin wirklich richtig gespannt was ihr uns da in den App Store hauen werdet. Zumindest gefällt mir schonmal, dass ihr zielgerichtet in das Projekt startet; so kann ja nur alles bestens laufen ;)

    Dann wünsch ich euch mal viel Glück !

  4. Ich will Dir ja keine Angst machen, aber von den 50.000 Apps sind 49.500 reiner Müll. Der Rest ist klasse, und die BESTEN APPS hat Apple natürlich nicht zugelassen (siehe PDAnet oder netshare) Dabei predigt Apple immer wie einfach man es dem User machen möchte… Welche Art von tethering kann den simpler sein als aus dem iPhone einen AP zu machen… und selbst die normale Apple Methode geht ja nicht weil man lieber auf die Industie (T-Mobile) hört aus auf den User… bei den Keynote’s kommt das nur immer (leider) ganz anders rüber…

    Ich wünsch dir trotzdem viel erfolg mit deiner App! Ich hätte da auch ein paar super Ideen für ne App – aber ich kanns halt net umsetzen…

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